Mittwoch, 22. Februar 2017

OECD-Studie: Öffentliche Politik, Migration und Entwicklung

Interrelations between Public Policies, Migration 
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Zwischen öffentlicher Politik, Migration und Entwicklung gibt es zahlreiche Wechselbeziehungen. Obwohl Migration maßgeblich zur Entwicklung von Herkunfts- und Zielländern beiträgt, wird ihr Potenzial jedoch noch nicht von allen untersuchten Partnerländern genutzt. Eine kohärentere politische Agenda würde dazu beitragen, Migration besser in Entwicklungsstrategien zu integrieren.

Die neue OECD-Studie „Interrelations between Public Policies, Migration and Development" zeigt, wie Migration bestimmte Sektoren - Arbeitsmarkt, Landwirtschaft, Bildung, Investitions- und Finanzdienstleistungen sowie Sozialschutz und Gesundheit – beeinflusst und welchen Einfluss diese Sektorpolitiken wiederum auf die Migration haben. Untersucht wurden Armenien, Burkina Faso, Kambodscha, Costa Rica, Republik Côte d'Ivoire, Dominikanische Republik, Georgien, Haiti, Marokko und die Philippinen. 

Direktzugang zur Online-Ausgabe: 

SÜDWIND-Studie und Fact Sheet zur Bedeutung existenzsichernder Löhne und Einkommen


Neue SÜDWIND-Studie erschienen

Nachhaltigkeit braucht Gerechtigkeit. Die Bedeutung existenzsichernder Löhne und Einkommen für eine Green Economy

Bonn, 21. Februar 2017: Unsere Weltwirtschaft kann und wird erst dann nachhaltig sein, wenn nicht nur ökologische Kriterien in allen Wertschöpfungsketten eingehalten werden, sondern auch grundlegende Menschenrechte. Das wird gestützt von den Ergebnissen einer heute vorgelegten SÜDWIND-Studie, die den Aspekt existenzsichernder Löhne und Einkommen thematisiert. Demnach sind zwar bei der Definition existenzsichernder Löhne und Einkommen erhebliche Fortschritte erzielt worden, es mangelt aber noch an einer flächendeckenden Umsetzung.
Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) fordert ein verändertes Wirtschaftssystem, eine „Green Economy", die zu einer nachhaltigeren Wirtschaftsweise führen soll. Dabei sollen ökologische Reformen mit sozialen Verbesserungen verknüpft werden. „Endlich wird anerkannt, dass eine Transformation der Weltwirtschaft nur dann nachhaltig sein kann, wenn ökologische Verbesserungen von sozialen Fortschritten begleitet werden", sagt Friedel Hütz-Adams, Autor der Studie. In den vergangenen Jahren haben sich parallel zu den Diskussionen über eine ökologisch orientierte Transformation die Auseinandersetzungen darüber intensiviert, welche Verantwortung Unternehmen in ihren Wertschöpfungsketten für die Einhaltung von Menschenrechten haben.„Ein zentraler Aspekt bei der Umsetzung von grundlegenden Menschenrechten ist die Zahlung existenzsichernder Löhne für Beschäftigte sowie existenzsichernder Einkommen für selbständige Bäuerinnen und Bauern. Ohne existenzsichernde Löhne und Einkommen werden sich Armut, Hunger und ein fehlender Zugang zu Bildung und Gesundheit nicht dauerhaft reduzieren lassen", so Hütz-Adams weiter.
In verschiedenen Branchen wird derzeit versucht, die Höhe existenzsichernder Löhne und Einkommen festzulegen. Diese Bemühungen werden in der Studie erörtert und erste Ergebnisse zusammengefasst. Dabei zeigen sich in einigen Bereichen bereits erhebliche Fortschritte bei der Definition dessen, was „existenzsichernd" bedeutet und was erforderlich ist, um eine Existenzsicherung zu erreichen. „Es bleibt viel zu tun. Alle Beteiligten innerhalb der Wertschöpfungskette werden bei der Umsetzung des grundlegenden Menschenrechts auf existenzsichernde Löhne und Einkommen mitarbeiten müssen, denn es wird deutliche Veränderungen in Wertschöpfungsketten geben. Dies wird Einfluss auf die Preise vieler Produkte haben."
Die von Engagement Global im Auftrag des BMZ und von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen geförderte Studie sowie das zusammenfassende Fact Sheet sind Teil des Projekts „Green Economy". Beide können hier oder über info@suedwind-institut.de bestellt werden und stehen ebenfalls hier zum Download bereit.




Sonntag, 19. Februar 2017

Entwicklungspolitische Webseiten der Woche (weekly)


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Freitag, 17. Februar 2017

Den Nationalen Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung mitgestalten! #UNESCO #WAP #SDG4

Bis zum 15. März 2017 können alle Interessierten unter in-aktion.bne-portal.de ihre Anregungen und Ideen zum Nationalen Aktionsplan einbringen.


https://www.in-aktion.bne-portal.de/bmbf/de/home

Die UNESCO hat 2015 mit dem Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) dazu aufgerufen, nachhaltiges Denken und Handeln in allen Bildungsbereichen zu stärken. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das das Weltaktionsprogramm in Deutschland federführend umsetzt, hat dazu eine Nationale Plattform und begleitende Gremien eingerichtet. Mit dem Nationalen Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung werden Handlungsfelder mit konkreten Zielen und Maßnahmen zur strukturellen Verankerung von BNE erarbeitet und im Sommer 2017 verabschiedet.
Vom 15. Februar bis 15. März 2017 werden die Ziele des Nationalen Aktionsplans in einer Onlinekonsultation vorgestellt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, diese zu bewerten. Darüber hinaus können eigene Vorschläge für Maßnahmen zur Umsetzung der Ziele eingebracht und diskutiert werden.
Nehmen Sie mit Ihren Anregungen und Ideen unter in-aktion.bne-portal.de Einfluss auf den Nationalen Aktionsplan und helfen Sie mit, Bildung für nachhaltige Entwicklung in Deutschland in die Breite zu tragen!

Niedersachen: VEN Nachrichten 1/2017

Der Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. (VEN) bietet diesen Newsletter, der unter
http://ven-nds.de/service/ven-newsletter bestellt werden kann.