VENRO informiert! Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung


 

Nr. 4 / 2021

THEMENSCHWERPUNKT

Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung

 

Liebe Leser_innen,

 

die Bundesregierung berichtet am 15. Juli beim Hochrangigen Politischen Forum (HLPF) der Vereinten Nationen über den Umsetzungsstand der Agenda 2030. Dr. Luise Steinwachs, unsere stellvertretende Vorstandsvorsitzende, kritisiert die grundsätzliche Ausrichtung des deutschen Staatenberichts. Im Interview erklärt sie, weshalb ein radikales Umsteuern hin zu echter globaler Nachhaltigkeit notwendig ist.

 

Auch wir haben anlässlich des Staatenberichts Bilanz gezogen und in einer Stellungnahme dargelegt, weshalb die Agenda 2030 zum Leitprinzip deutscher Politik werden muss. „Abwarten und Tee trinken reicht nicht, um Armut zu beenden", betonen Mira Ballmaier und Dr. Jürgen Focke, Sprecher_innen unserer AG Agenda 2030. In ihrem Blogbeitrag erläutern sie die aktuellen Zahlen zur Armutsbekämpfung.

 

Mit unserer neuen Rubrik #weltweitwichtig halten wir Sie ab sofort über unsere Aktivitäten zur Bundestagswahl auf dem Laufenden. In dieser Ausgabe finden sie dort die Aufzeichnung unserer Diskussion mit den Spitzenpolitiker_innen Saskia Esken (SPD), Hermann Gröhe (CDU), Dr. Robert Habeck (Die Grünen), Susanne Hennig-Wellsow (Die Linke) und Alexander Graf Lambsdorff (FDP). Wir befragten sie zu unfairen Handelspraktiken, Rüstungsexporten und den Plänen ihrer Parteien zum Klimaschutz

 

Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre!

 

Herzliche Grüße

 

Anke Kurat
Stellvertretung

der Geschäftsführung

 

„Ein radikales Umsteuern hin zu echter globaler Nachhaltigkeit ist notwendig"

 

Deutschland berichtet zum zweiten Mal bei den Vereinten Nationen über den Stand der Umsetzung der Agenda 2030. Unsere stellvertretende Vorstandsvorsitzende Dr. Luise Steinwachs erläutert im Interview, welche Aspekte ihr im Freiwilligen Staatenbericht Deutschlands fehlen und weshalb ein radikales Umsteuern hin zu echter globaler Nachhaltigkeit notwendig ist, um Armut und Hunger zu beenden.

 
Zum Interview

Die Agenda 2030 muss zum
Leitprinzip deutscher Politik werden

 

Anlässlich der Berichterstattung Deutschlands bei den Vereinten Nationen haben wir unsere Perspektive auf den Umsetzungsstand der Agenda 2030 dargestellt. Die Bilanz fällt verheerend aus und unsere Forderung nach einem sozial gerechten, ökologisch nachhaltigen Wirtschaftsmodell ist aktueller denn je. Die Stellungnahme wurde in den Anhang des Freiwilligen Staatenberichts Deutschlands aufgenommen.

 
Zur Stellungnahme (PDF)
 
Zum Staatenbericht (PDF/EN)

Abwarten und Tee trinken reicht nicht, um globale Armut zu beenden

 

Weltweit leben 1,5 Milliarden Menschen in Armut. Es ist offensichtlich, dass die Staatengemeinschaft nicht „on track" ist, ihr Ziel zu erreichen, extreme Armut bis 2030 zu beenden. Mira Ballmaier und Dr. Jürgen Focke, Sprecher_innen unserer AG Agenda 2030, fordern, die Ursachen endlich bei der Wurzel zu packen. Ihr Blogbeitrag zum Thema Armut bildet den Auftakt unserer Themenreihe, mit der wir bis zur Bundestagswahl aufzeigen, was uns #weltweitwichtig ist.

 
Zum Blogbeitrag

Jahresbericht 2020: Wir sitzen nicht alle im selben Boot

 

Die Corona-Pandemie hat unsere Arbeit 2020 geprägt, und ihre Folgen sind noch lange nicht absehbar. Klar ist jedoch: die Krise trifft die Menschen im globalen Süden besonders hart. Mit unserem Jahresbericht 2020 geben wir Einblick in unsere Arbeit in diesem außergewöhnlichen Jahr und skizzieren die Herausforderungen, denen wir uns annehmen wollen.

 
Zum Jahresbericht (PDF)

Haushaltsentwurf 2022: Mehr Verlässlichkeit für die Entwicklungszusammenarbeit ist notwendig

 

Nach dem aktuellen Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2022 sollen die Mittel für Entwicklungszusammenarbeit im kommenden Jahr konstant bleiben. Die Gelder für Humanitäre Hilfe sollen hingegen um 200 Millionen Euro gekürzt werden. Deutliche Kürzungen einzelner Positionen innerhalb des BMZ-Etats sorgen zusätzlich für Verunsicherung.

 
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OECD bescheinigt der deutschen Entwicklungspolitik Verbesserungsbedarf

 

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat die Effektivität der deutschen Entwicklungspolitik analysiert und sieht erheblichen Verbesserungsbedarf. VENRO begrüßt den internationalen Prüfbericht, mit dem sich der Bundestagsausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in seiner Sitzung am 9. Juni befasst hat.

 
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Die verpasste Chance des Cotonou-Folgeabkommens

 

Das Cotonou-Folgeabkommen zwischen der Europäischen Union und den 79 Mitgliedern der Organisation Afrikanischer, Karibischer und Pazifischer Staaten soll Ende 2021 ratifiziert werden. Aus unserer Sicht ist das Abkommen eine verpasste Chance, eine solidarische und partnerschaftliche Zusammenarbeit zu etablieren. In unserer Stellungnahme benennen wir Schwachstellen und formulieren konkrete Forderungen zur Erweiterung des Abkommens.

 
Zur Stellungnahme

One Health – die Bundesregierung muss diesen Ansatz in allen Politikbereichen umsetzen

 

Damit Gesundheit und Wohlergehen für alle Menschen erreicht werden können, ist es notwendig, die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt ganzheitlich in den Blick zu nehmen. Der One-Health-Ansatz beschäftigt sich mit diesen Wechselwirkungen. Wenn er ganzheitlich umgesetzt wird, kann er einen wertvollen Beitrag dazu leisten, insbesondere das Leben benachteiligter Bevölkerungsgruppen zu verbessern. In unserer Stellungnahme zeigen wir auf, welche Aspekte bei der Umsetzung von One Health zu berücksichtigen sind.

 
Zur Stellungnahme

Zivilgesellschaftliche Perspektiven auf das neue UNESCO-Bildungsprogramm „BNE 2030"

 

Unter dem Titel „Bildung für nachhaltige Entwicklung 2030" will die UNESCO die Weichen für die entwicklungspolitische Bildungsarbeit der kommenden zehn Jahre stellen. In einem Beitrag auf unserem Blog hat sich unsere Referentin Lara Fedorchenko das neue Programm näher angeschaut.

 
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Uns ist nicht egal, was in anderen Teilen der Welt passiert! Bis zur Bundestagswahl am 26. September zeigen wir in den sozialen Medien, was uns #weltweitwichtig ist. Machen Sie mit und informieren Sie sich über alle Aktivitäten und Inhalte auf

 
www.weltweitwichtig.de
 

Spitzenpolitiker_innen diskutieren, was #weltweitwichtig ist

 

Unter dem Motto „Was ist #weltweitwichtig?" diskutierten wir mit Spitzenpolitiker_innen über (un-)faire Handelspraktiken, Rüstungsexporte und die Pläne ihrer Parteien zum Klimaschutz. Mit dabei waren Saskia Esken (SPD), Hermann Gröhe (CDU), Dr. Robert Habeck (Die Grünen), Susanne Hennig-Wellsow (Die Linke) und Alexander Graf Lambsdorff (FDP). Eine Aufzeichnung der Diskussion mit Gebärdensprache finden Sie auf unserem YouTube-Kanal.

 
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Zivile Seenotrettung: Shrinking Space im Schatten der Pandemie

 

Von David Starke und Jana Ciernioch

 

Seit 2015 füllen zivile Seenotrettungsorganisationen im zentralen Mittelmeer die durch das Fehlen staatlicher Seenotrettung der EU-Staaten entstandene Lücke. Auf unserem Blog kritisieren Jana Ciernioch und David Starke von SOS MEDITERRANNEE Deutschland die im Schatten der Corona-Pandemie zunehmenden Einschränkungen für zivile Rettungsschiffe und lebenswichtige humanitäre Hilfeleistungen.

 
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Auf ein Menschenrecht sollte niemand warten müssen — WASH ist #weltweitwichtig

 

Von Thilo Panzerbieter

 

WASH ist #weltweitwichtig. Warum? Weil Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene (WASH) unverzichtbar sind für das menschliche Überleben und die gesunde Entwicklung – für alle Menschen und überall. Entsprechend seiner großen Bedeutung muss WASH von der Bundesregierung politisch gestärkt werden, erklärt Thilo Panzerbieter, Sprecher des WASH-Netzwerks, auf unserem Blog.

 
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20.07.2021, Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie, online

 

Project Coordination & Skills of a High-Profile Coordinator

 

Every project has its target: a time bound activity undertaken to create a specific product, service or result. It is unique with specific goals and objectives which have to be realised on-time, within the given budget. Planning the result of a project right at the initiation and working towards achieving the same will certainly ensure that resources are put to optimum use and beneficiaries receive the results that are committed to them within the project.

 
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28.07.2021, Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie, online

 

Resource Mobilisation During COVID Times

 

Obtaining funding is one of the biggest challenges that most NGOs face worldwide. This workshop will introduce you to the nuances of fundraising. We will explore ways through which small and medium NGOs can raise resources to supplement the grants or take up independent programmes on behalf of the community.

 
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03.09.2021, W. P. Schmitz-Stiftung, Hamburg

 

Was ist ein gutes Auslandsprojekt?

 

Im Seminar werden Methoden und Instrumente der Projektentwicklung und -begleitung vorgestellt und praktisch eingeübt. Wir gehen auch der Frage nach, wie Erfolge im Projekt über sogenannte Indikatoren nachgewiesen werden können. Darüber hinaus geben wir Hinweise zu Fördermöglichkeiten für Auslandsprojekte aus dem Titel Private Träger des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

 
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Save the Children sucht eine Schichtbetreuung (m/w/d) im Bereich Telemarketing/Telefundraising in Berlin.

 

Oxfam sucht eine_n (Roving) Grants and Compliance Advisor (w/m/d) in Berlin.

 

Medico International sucht eine_n Mitarbeiter_in für den Bereich Nothilfe.

 

MISEREOR sucht eine_n Abteilungsleiter_in Organisation (m/w/d) in Aachen.

 

Die Johanniter suchen eine_n Projektcontroller_in Auslandshilfe (w/m/d).

 
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Redaktion: Janna Völker

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