Niedersachsen: Entwicklungspolitische Landeskonferenz „Vision 2030“

Jetzt anmelden: Entwicklungspolitische Landeskonferenz diskutiert die Zukunft von Wirtschaft und Menschenrechten

 

Am 15. und 16. Juli lädt der Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen zu seiner Entwicklungspolitischen Landeskonferenz „Vision 2030" ein. In spannenden Vorträgen, Diskussionen und Workshops stehen die Zukunft von Wirtschaft und Menschenrechten und das aktuelle Lieferkettengesetz auf der Tagesordnung. Anmeldungen für eine Teilnahme in Hannover oder Online sind noch möglich.

 

Hannover, 9. Juli 2021. Wie nachhaltig ist unser aktuelles Wirtschaftssystem? Wie können wir es gestalten, damit Menschenrechte und die Umwelt effektiver und nachhaltig geschützt werden? Wer diese Fragen mitdiskutieren möchte, sollte sich jetzt zur Entwicklungspolitischen Landeskonferenz anmelden. Diese veranstaltet der Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen im Rahmen seines 30-jährigen Jubiläums am 15. und 16. Juli 2021.

 

Unter dem Titel „Vision 2030" kommen Expert*innen aus Zivilgesellschaft, Politik, Gewerkschaften und Unternehmen zusammen, um gemeinsam über die aktuelle Lage der Menschenrechte in globalen Lieferketten zu sprechen. Gäste aus dem Globalen Süden vermitteln ein Bild der Menschenrechtsverletzungen vor Ort und steigen dabei mit in die Diskussion um das deutsche Lieferkettengesetz ein.

 

„Dass vor wenigen Wochen das Lieferkettengesetz im Bundestag verabschiedet wurde, ist ein gutes Signal für die Menschenrechte! Doch das reicht noch nicht", sagt Katrin Beckedorf, Geschäftsführerin vom Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen. Deshalb bietet der VEN auf der Landeskonferenz Raum für kritische Betrachtung und für Visionen zum Thema Wirtschaft und Menschenrechte.

 

Bernd Lange (MdEP, SPD), Amanda Luna (Menschenrechtsaktivistin aus Lateinamerika) und Steffen Vogel (German Watch) diskutieren, was das Lieferkettengesetz leisten kann und was nicht. „Wie nachhaltig ist unser Wirtschaftssystem?" – das fragt eine Paneldiskussion mit Dr. Maria Flachsbarth (MdB CDU), Ottmar von Holtz (MdB Bündnis 90/Die Grünen) und Dr. Matthias Miersch (MdB SPD).

 

Die Entwicklungspolitische Landeskonferenz findet sowohl als klassische Tagung in Hannover (Kulturzentrum Pavillon) statt, als auch digital im Internet. Eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite www.ven-nds.de/vision2030.

 

Die Veranstaltung ist Teil des Projektes „Niedersachsen macht mobil – für Unternehmensverantwortung" vom VEN und wird gefördert von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung, Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst, sowie durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

 

Hintergrund:

Sustainable Development Goals (SDGs, Nachhaltigkeitsziele)

Auf der bislang größten Vollversammlung der Vereinten Nationen im September 2015 unterzeichneten alle 193 UN-Mitgliedsstaaten die Agenda 2030. Im Mittelpunkt stehen 17 Ziele mit 169 Unterzielen für eine globale nachhaltige Entwicklung.

                                             

Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V.

Der Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. (VEN) ist ein Zusammenschluss von über 140 Eine Welt-Initiativen und das Sprachrohr für Menschen, die sich in Niedersachsen für globale Gerechtigkeit einsetzen. Der VEN bietet eine Plattform zum Austausch und zur Vernetzung, berät seine Mitglieder vor Ort, qualifiziert mit Fortbildungen und Seminaren, koordiniert landesweite Aktionen und stärkt damit zivilgesellschaftliches Engagement. Der VEN bringt globale Themen in die niedersächsische Landespolitik ein, wirbt dort für mehr Politikkohärenz und Verantwortung. Das Ziel des VEN ist ein zukunftsfähiges Niedersachsen in einer globalisierten Welt mit einer starken Zivilgesellschaft.