Dienstag, 21. Februar 2012

DAAD und GIZ beschließen strategische Partnerschaft

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und die Deutsche Gesellschaft für
Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH wollen künftig im Hochschulbereich enger
zusammenarbeiten. Die Generalsekretärin des DAAD, Dr. Dorothea Rüland, und Dr.
Christoph Beier, stellvertretender Vorstandssprecher der GIZ, haben dazu am 21.
Februar 2012 in Bonn eine Rahmenvereinbarung unterzeichnet. Ziel ist es, Effizienz und
Wirksamkeit der deutschen Entwicklungszusammenarbeit weiter zu steigern und Synergien
noch besser zu nutzen.

Schon heute führen DAAD und GIZ mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gemeinsame Ent­wicklungsvorhaben durch. Sie
unterstützen ihre Partner dabei, bedarfsorientierte Studiengänge zu entwickeln,
Forschung und Lehre zu verbes­sern und sich international stärker zu vernetzen. In der
jüngsten gemeinsamen Initiative etwa leisten deutsche und brasilianische Hochschulen
durch Forschung und Politikberatung einen wichtigen Beitrag, um erneuerbare Energien
und Energieeffizienz in Brasilien weiter voranzubringen.

Die vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit soll nun im In- und Ausland weiter
ausgebaut werden. DAAD und GIZ reagieren damit auch auf die steigende Bedeutung von
Hochschulbildung und Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung. Sie vereinbaren unter
anderem, ihre Kompetenzen stärker zu bündeln, die jeweils andere Organisation im
Dialog mit Partnern und potenziellen Auftraggebern „mitzudenken" und sich gegenseitig
an bestehenden Netzwerken zu beteiligen.